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Bearbeitungsstelle Finanzamt München in Donauwörth Im Zuge der Behördenverlagerung entstand in Donauwörth eine ausgelagerte Bearbeitungsstelle des Finanzamts München mit 45 Arbeitsplätzen. Hierzu wurde 2018 eine bestehende Kassenhalle auf dem staatseigenen Grundstück abgebrochen. Anschließend entstand nach Plänen der PECK.DAAM Architekten aus München von Januar 2019 bis März 2022 ein Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 1.000 m². Das neue Gebäude ist an das bestehende Finanzamt in Donauwörth angebunden, so dass auf die vorhandene Erschließung und Infrastruktur zurückgegriffen werden kann. Sofort ins Auge fallen wird an der neuen Bearbeitungsstelle die Kunst-am-Bau. Die Skulptur des Neusäßer Künstlers Clemens Brocker, „Bogenelemente - Zeichen für den Wertkreislauf“ setzte sich beim Wettbewerb gegen sieben andere eingereichte Entwürfe durch. Drei miteinander verschweißte und verschraubte dynamische Bogenelemente aus rot lackiertem Aluminium ragen künftig weithin sichtbar über den Innenhof und das Dach des Finanzamtes hinaus.
Neubau eines Versorgungszentrums und einer Sporthalle in der JVA Kaisheim Die JVA Kaisheim mit rund 700 Insassen und 300 Bediensteten befindet sich seit 1816 in einer denkmalgeschützten, ehemaligen Zisterzienserabtei. Sie wurde zuletzt 1967 saniert und 1999 erweitert. Ein Zuwachs an Haftplätzen, stark mangelhafte Versorgungseinrichtungen und das Fehlen einer Ganzjahres-Sportstätte machten den Neubau eines Versorgungszentrums mit Küche, Metzgerei, Zentrallager und Kantine für die Bediensteten und einer Sporthalle mit Fitnessräumen für die Insassen unumgänglich. Den Planungswettbewerb 2014 entschieden karlundp für sich. 2016 war Baubeginn, seit Mai 2022 ist der Neubau fertig. Das Versorgungszentrum und die Sporthalle befinden sich in einem zweigeschossigen Baukörper mit rund 5600 m², der großteils in einen begrünten Hang eingegraben ist. Ein unterirdischer Gang verbindet den Alt- mit dem Neubau. Die Fassade besteht aus großformatigen hellen Betonfertigteilelementen, der zurückgesetzte Anlieferungsbereich ist auf drei Seiten mit farbigem Blech verkleidet.
Sanierung und Erweiterung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg Die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg in ihrem denkmalgeschützten Neubarockbau von 1893 im Stadtzentrum gehört zu den bedeutendsten Bibliotheken Deutschlands und steht allen offen. Als staatliche Regionalbibliothek und Archiv- und Forschungsbibliothek für Bayerisch-Schwaben und Augsburg sowie der Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit sammelt und bewahrt sie die historischen und aktuellen Publikationen der Region. Für diese Aufgaben wird das Gebäude saniert und erweitert. Die sachgerechte Lagerung der unikalen historischen Bestände erfordert klimatisierte Magazinflächen, der Forschungsbetrieb einen modernen Lesesaal, Forschungsflächen sowie Veranstaltungs- und Aufenthaltsbereiche, die barrierefrei gestaltet und energetisch optimiert werden. Den Wettbewerb für den sechsstöckigen Erweiterungsbau gewann 2016 die Berliner Niederlassung des Schweizer Architekten Max Dudler. 2022 begannen vorbereitende Maßnahmen, Anfang 2023 startet der Bau. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant.
Universität Augsburg - Neubau Gebäude Material Resource Management (MRM) Am Institut für Materials Resource Management (MRM) werden innovative Strategien für eine effiziente Nutzung von Ressourcen, Materialien und Produkten entwickelt. Nach der Auslobung eines Wettbewerbs 2012 wurde das Architekturbüro Code Unique aus Dresden mit der Planung beauftragt. Im September 2016 konnte die Grundsteinlegung gefeiert werden, Ende 2020 wurde das Gebäude seinen Nutzern übergeben. Durch Kommunikationsflächen ist das Gebäude auf engen Austausch angelegt. Die beiden universitären Forschungsbereiche und der von der Hochschule Augsburg genutzte Kooperationsbereich bilden funktional und thematisch separate Einheiten. Das quadratische Gebäude erhält auf vier Geschossen über 11.000m² Lehreräume, Labore und Büros, sowie zwei Versuchshallen. Über einen Innenhof gelangt man zum Haupteingang mit einem verbindenden Foyer, das alle Funktionsbereiche erschließt. Die regelmäßig rhythmisierte Fassadengestaltung repräsentiert nach außen eine klare Identität.
Universität Augsburg – Neubau Forschungsgebäude Institut für Theoretische Medizin Im Zusammenhang mit der Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg wurde das Klinikum Augsburg zum 01.01.2019 in ein Universitätsklinikum in staatlicher Trägerschaft überführt. Nach dem vorliegenden Konzept soll ein Campus mit Lehr- und Forschungsgebäuden für rund 1.500 Medizinstudierende und ebenso viele Professoren und Mitarbeiter entstehen. Der neu zu etablierende Medizincampus befindet sich südlich des Universitätsklinikums in dessen unmittelbarer Nachbarschaft. Die ersten beiden Neubauten sind das Lehrgebäude LGB und der Neubau für das Institut für Theoretische Medizin (ITM). Das Forschungsgebäude ITM integriert neben der Hauptnutzung Forschung mit dem Laborbereich, der Medizinischen Psychologie und den dazugehörigen Büroarbeitsplätzen ebenfalls weitere Flächen für die Lehre. Hierzu gehören neben dem Post-Mortem-Bereich mit der Anatomie auch die Medizinischen Praktika.
Universität Augsburg – Neubau Lehrgebäude der Medizinischen Fakultät Im Zusammenhang mit der Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg wurde das Klinikum Augsburg zum 01.01.2019 in ein Universitätsklinikum in staatlicher Trägerschaft überführt. Nach dem vorliegenden Konzept soll ein Campus mit Lehr- und Forschungsgebäuden für rund 1.500 Medizinstudierende und ebenso viele Professoren und Mitarbeiter entstehen. Der neu zu etablierende Medizincampus befindet sich südlich des Universitätsklinikums in dessen unmittelbarer Nachbarschaft. Die ersten beiden Neubauten sind das Lehrgebäude LGB und der Neubau für das Institut für Theoretische Medizin (ITM). Im LGB liegt der Nutzungsschwerpunkt auf dem Bereich Lehre mit Hörsälen, Seminarräumen und einer Medizinischen Fachbibliothek. Zur Optimierung der Studienverwaltung und der technischen Verwaltung sind darüber hinaus das Dekanat, das Department of Medical Education und der Gebäudebetrieb dort untergebracht.
Gesamtausbauplanung JVA Niederschönenfeld Aus Gründen der Sicherheit und aufgrund einer geplanten Verdoppelung der Haftkapazitäten, plant die JVA Niederschönenfeld eine umfassende Neustrukturierung und Erweiterung der Anlage. Die Erweiterung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Aktuell liegt dem Staatlichen Bauamt Augsburg der Planungsauftrag für den ersten Bauabschnitt vor, mit dem die Infrastruktur und die Voraussetzungen für den folgenden Ausbau geschaffen werden soll. Der erste Bauabschnitt beinhaltet den Neubau der Umwehrungsmauer, den Neubau einer Fahrzeugschleuse und den Neubau mehrerer Nebengebäude. Nicht mehr benötigte Gebäude und die alte Anstaltsmauer werden zurückgebaut.
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